White Bouncy Castle – Eine gigantische Hüpfburg (Film)

Da werden Kindheitsträume wahr: Das White Bouncy Castle ist eine riesige weiße Hüpfburg mit einer Länge von 40 Metern. Für zwei Wochen konnte die Burg in Dresden Hellerau erobert werden.

Sobald man das Castle betritt wird man wieder zum Kind und hüpft ausgelassen durch die Gegend. Deswegen darf man auch eigentlich keine Kameras mit ins Innere der Hüpfburg nehmen – die Verletzungsgefahr wäre zu hoch. Daher hatte ich bei meinem ersten Besuch zwar sehr viel Spaß aber keine Aufnahmegelegenheit. Etwas so Geniales wie eine gigantische Hüpfburg konnte ich mir aber natürlich auch filmerisch nicht entgehen lassen. Große Chancen hatte ich mir zwar nicht ausgerechnet, aber hatte dennoch eine Drehanfrage an die Forsythe Company gestellt, die für die Hüpfburg verantwortlich ist, und meine Ideen zur Minimierung der Verletzungsgefahr geschildert. Und ich habe die Genehmigung tatsächlich bekommen! Woohoo!!! (Vielen Dank dafür noch einmal an dieser Stelle!)

Einen Großteil der Aufnahmen habe ich mit einer GoPro Hero 2 bei 60fps gedreht. Die Kamera ist sehr klein und leicht. Zusätzlich habe ich die Kamera mit Luftpolsterfolie ummantelt, sodass sie letztendlich weicher war als die Hüpfburg selbst 😀

Nachteil an der Konstruktion war, dass ich einen nahezu Runden Ball in der Hand hatte, sodass es teilweise schwer abzuschätzen war, in welche Richtung ich eigentlich gerade filme. Deswegen war ein nicht unbeträchtlicher Teil der Aufnahmen nicht zu gebrauchen und auch die Aufnahmen im Video sind sicherlich nicht optimal. Außerdem hat sich nach einer Zeit eine winzig kleine Ecke vom Klebeband gelöst und sich so unten rechts im Bild bemerkbar gemacht. Das hatte ich leider erst recht spät gemerkt (Sorry!). Eine GoPro hat ja serienmäßig kein Display und selbst wenn ich eines gehabt hätte, wäre es von der Bläschenfolie verdeckt gewesen. Deshalb war es mehr oder weniger Zufall, dass ich das wirklich winzige (im Video wirkt es absurd groß) Fitzelchen Klebeband bemerkt und wieder festgedrückt habe. Und noch ein Problem: Weil ich durch die Folie die Kamera nicht bedienen konnte, musste ich sie schon vor dem Einpacken einschalten. Scheinbar ist der Kamera das Filmen nach einer halben Stunde zu viel geworden, denn leider fehlte die Hälfte des Filmmaterials (meinem Gefühl nach leider die bessere Hälfte). Ich vermute, dass der Kamera in der dicken Polsterung zu warm geworden ist. An Akku und Speicherplatz lag es jedenfalls nicht.

Der Weg zu diesem Video war also recht steinig (von den unzähligen Bildkorrekturmaßnahmen will ich gar nicht erst anfangen). Umso mehr freue ich mich, dass dennoch etwas halbwegs ansehnliches bei rausgekommen ist. Ich hoffe der Funke springt ein wenig über und ihr könnt ein wenig die Euphorie mitfühlen, die wir beim Hüpfen erleben durften.

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Ein Gedanke zu “White Bouncy Castle – Eine gigantische Hüpfburg (Film)

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