Generalaktualisierung Videos

Die letzten Monate waren für mich eine filmisch sehr aktive Zeit. Ich habe noch mehr Filme gedreht und geschnitten als sonst. In dieser Zeit war ich auch viel unterwegs, habe auf diversen Events gefilmt und war sogar in den temperierten Regenwäldern Westkanadas zum Filmen. Dabei ist meine Homepage leider, wie so oft chronisch unaktuell geblieben.

Daher möchte ich mit diesem Eintrag alles nachholen, was in den letzten Monaten auf der Strecke geblieben ist, und die Filmrubrik um meine besten Videos der letzten Monate zu erweitern:

 

Dresden Hochwasser 2013

Das erste dieser Video hat einen sehr traurigen Hintergrund: Durch die langanhaltenden Regenfälle im Frühling/Sommer dieses Jahres war die Elbe enorm angeschwollen und hatte Dresden erneut, wie bereits zur Jahrhunderflut 2002, überschwemmt. Die Altstadt ist durch die seitdem installierten Hochwasserschutzmaßnahmen glimpflich davongekommen. Andere Stadtteile konnten nur dank dem unermüdlichen Engagement der Dresdner gerettet werden, oder sind erneut den Fluten zum Opfer gefallen. Um den Betroffenen zu helfen, hatte ich die Idee zu einem kleinen Spendenvideo: Gemeinsam mit meinen Freunden von 3D Luftbildservice hatte ich das Ausmaß der Flut dokumentiert, daraus ein kleines Video zusammengeschnitten und das dann auf YouTube gestellt, mit dem Ziel sämtliche Werbeeinnahmen an die Flutopfer zu spenden.

Dieses Video hat sich zu meinem bislang größten Erfolg auf YouTube entwickelt. Mit aktuell über 240.000 Klicks ist es mein erstes virales Video und mein erstes Video, das es auf die YouTube-Startseite geschafft hat. Sogar das führende deutsche YouTube-Magazin StarsOfVideo hat darüber berichtet: http://starsofvideo.de/spenden-video-fur-flutopfer-ich-hoffe-ich-konnte-leute-zum-spenden-animieren/

 

 

Women (Kurzfilm)

In den vergangenen Monaten habe ich auch zwei kleine Kurzfilme gedreht. Dass der Film „Women“ entstanden ist, habe ich den langanhaltenden Regenfällen zu Beginn des Sommers zu verdanken. So gut wie alle Filmideen, die noch auf Verwirklichung warteten, waren auf trockenes Wetter angewiesen. Da jedoch nicht abzusehen war, wann der Regen mal wieder aufhören würde, musste also eine Idee her, die sich auch bei Regen verwirklichen lässt, oder die gar auf Regen angewiesen ist, um den selbst auferlegten wöchentlichen YouTube-Veröffentlichungs-Rhythmus nicht zu verletzen.

Die Dreharbeiten zum Film waren mit großem Abstand die effizientesten, die ich je erlebt habe. Dadurch, dass die Hauptdarstellerin, Gwendolin Reinicke, zwangsläufig die ganze Zeit über völlig durchnässt im kalten Regen stehen musste, haben wir unser Möglichstes getan, um den Dreh so kurz wie möglich zu halten. Aus diesem Grund sind wir alle Szenen vorher genau durchgegangen, haben direkt vor meiner Wohnung gedreht, damit Gwendolin nicht so lange durch den Regen laufen musste und sich warm duschen konnte, und haben warmes Wasser mit nach draußen genommen, um sie schneller einfeuchten zu können und sie von Zeit zu Zeit ein wenig aufzuwärmen. Insgesamt hat der Dreh gerade einmal 15 Minuten gedauert.

 

 

Das Mädchen mit der Puppe (Kurzfilm):

Der zweite Kurzfilm, den ich gedreht habe, soll verstörend wirken. Es geht um ein Mädchen, deren einziger Lebensinhalt es ist, sich um seine Puppe zu kümmern. Neben einem Colorgrading in kalten Farbtönen sorgt primär die Musik dafür, dass sich der Zuschauer unwohl fühlt: Neben der ständigen Wiederholung derselben unmelodischen, von Sekunden geprägten Tonabfolge und dem Schlagwerk, welches das Ticken einer Uhr immitieren soll, sorgen vor allem die immer lauter werdenden Streicher für eine bedrückende Atmosphäre, vor allem, wenn der Zuschauer Kopfhörer trägt. Denn die Höhe des Tons, den der Zuschauer hört, variiert ganz leicht zwischen dem linken und dem rechten Audiokanal. Diese Differenz in der Tonhöhe ist zu klein, um vom menschlichen Gehirn bei simultanem Hören beider Töne wahrgenommen zu werden. Sehr wohl spürt der Mensch jedoch, dass an dem Ton irgendetwas seltsam ist, sodass er sich unwohl fühlt, ohne erklären zu können warum. Bei diesem Phänomen spricht man von binauralen Tönen.

 

 

Shampoo Werbung Parodie:

Dieses kleine Spaßvideo ist auf der bereits angesprochenen Kanadareise entstanden. Das Wasser war tatsächlich extrem kalt. Daher haben die beiden Darsteller meinen allergrößten Respekt!

 

 

Skaten in der Bobbahn:

Bei diesem Extremsport-Event sind Inlinsekater und Longboarder eine regennasse Bobbahn heruntergeskatet. Ich habe die Veranstaltung für zwei Tage begleitet. Danny Strasser, der Skater, der meine GoPro (Action-/Outdoor-/Sportkamera) auf ein paar Abfahrten mitgenommen hat, war auch derjenige, der den Wettkampf unter den Longboardern für sich entscheiden konnte.

 

 

Holi Open Air:

Wie bereits im vergangenen Jahr, war ich auch in diesem Jahr wieder beim Holi Festival Dresden und habe fleißig gefilmt – diesmal sogar mit Pressepass (Yippie! :D). Die Stimmung war wieder absolut genial!

 

 

Rettung des Zauberlandes

In Bezug auf die Dichte an Visual Effects war dieses Video definitiv das aufwändigste, das ich bisher gedreht habe. Gedreht wurde fast vollständig vor einem Greenscreen. Die handgezeichneten Hintergründe wurden dann am Computer eingesetzt und alle Elemente einzeln manuell bewegt.

 

 

Köln Zeitraffer:

Eine par kleine Zeitrafferaufnahmen, die ich bei meinem Kölnbesuch angefertigt habe.

 

 

Großflugtage Großenhain 2013

Eine große Flugshow, bei der die Piloten atemberaubende Kunststücke am Himmel vollführen.

 

 

Let’s Walk:

Ein ganz neues Format: Ich wandere gemeinsam mit anderen lustigen Leuten durch schöne Landschaft und blödele dabei rum. Dies ist die erste Zusammenarbeit, die ich je mit einem anderen YouTuber gemacht habe und ich habe es nicht bereut! 🙂

 

 

Das sind natürlich längst nicht alle Filme, die ich in den letzten Monaten gedreht habe. Wer nichts verpassen möchte, sollte unbedingt meinen Hauptkanal ForbiddenNickname und meinen Event- und Reisekanal comeXplore abonnieren!

 

 

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Neues auf YouTube

Dumbassassin

Ein Trailer zu einem Film, der es wahrscheinlich nie in die Kinos schaffen wird:
Dumbassassin – Der dümmste Auftragskiller der Welt.


Klorollenkrieg

Folge 1 der Spiele unserer coolen Kindheit.
Als Kinder konnten wir mit allem Spaß haben, sei es auch nur eine leere Klopapierrolle. Phantasie macht’s möglich.

Drei kleine Action-Filme

Nun da ich mit After Effects und Action Essentials bestens für actionreiche Videos gerüstet bin, habe ich das natürlich gleich ausgenutzt und ein paar kleine Actionfilmchen gedreht:

Sherbet Wars

Das war das erste Mal, dass ich mit Visual Effects gearbeitet habe (abgesehen von den kleinen Verschwinde-Effekten im Piano Project Musikvideo). Es geht um eine wilde Verfolgungsjagd: Zwei mit Lasergewehren bewaffnete Männer in Anzügen versuchen, einen gestohlenen Aktenkoffer zurückzubekommen. Dabei kommt es zu einer großen Schießerei.


WO IST ES?!

Als der Protagonist (ein überragender Dubstep-Imitator) etwas aus dem Keller holen will, stellt er fest, dass seine Kellertür aufgebrochen wurde. Er geht in seinen Kellerraum, um nachzusehen, ob etwas gestohlen wurde. Doch der Einbrecher ist noch da…


Christmas Assassin

Auf dem nächtlichen Weihnachtsmarkt wird der Weihnachtsmann von zwei Schurken bedrängt, die ihm seinen Geschenkesack entreißen wollen. Doch die beiden haben ihre Rechnung ohne den Helden des Filmchens gemacht, der die beiden à la Assassins Creed niederstreckt.
Leider ist dieses Video nicht so gut gelungen. Unter anderem, weil es auf dem Weihnachtsmarkt deutlich zu dunkel war. Aber natürlich will ich das Video niemandem vorenthalten. Dem einen oder anderen mag es trotzdem ganz gut gefallen.


Wie immer freue ich mich über Kommentare, Lob, Kritik und Anregungen. Was kann ich beim nächsten Mal besser machen? Was sollte ich in ähnlicher Form wiederholen?

Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest!

Symphonic Dubstep

Für das Imagevideo, das ich für 3D Luftbildservice geschnitten habe (siehe letzter Post), hatte ich mehr als drei Stunden nach passender freier Musik gesucht. Weil ich aber sehr genaue Vorstellungen davon hatte, Dann habe ich mir gedacht: Wahrscheinlich geht es schneller, wenn ich einfach selbst schnell ein bisschen Musik selbst komponiere. Das habe ich dann daraufhin auch getan und bin rückwirkend sehr froh darüber.

Vermutlich hat das Komponieren nicht wesentlich länger gedauert, als die Suche nach etwas Passendem in Anspruch genommen hätte. Und durch das Selbstkomponieren habe ich gleich in zweierlei Hinsicht profitiert: Ich hatte passende Musik und hatte ein neues Liedchen.

Darin sind unterschiedlichste Elemte und Instrumente verwurstet: Orchestrale Musik mit Streichern und Blechbläsern, Dubstep-Elemente, rockige E-Gitarren, usw.

3D Luftbildservice Showreel 2012

Ein Imagefilm, den ich für ein Unternehmen geschnitten habe, das mit Kameradrohnen Luftaufnahmen (Film/Foto) anfertigt. Ich habe die Einstellungen am Ende gedreht, in denen die Kameradrohne zu sehen ist, die Musik für das Video geschrieben und arrangiert, sowie das Video stabilisiert und geschnitten:

Weitere Luftaufnahmen und Informationen zum Unternehmen sind auf der Website von 3D Luftbildservice zu finden: www.3d-luftbildservice.de

White Bouncy Castle – Eine gigantische Hüpfburg (Film)

Da werden Kindheitsträume wahr: Das White Bouncy Castle ist eine riesige weiße Hüpfburg mit einer Länge von 40 Metern. Für zwei Wochen konnte die Burg in Dresden Hellerau erobert werden.

Sobald man das Castle betritt wird man wieder zum Kind und hüpft ausgelassen durch die Gegend. Deswegen darf man auch eigentlich keine Kameras mit ins Innere der Hüpfburg nehmen – die Verletzungsgefahr wäre zu hoch. Daher hatte ich bei meinem ersten Besuch zwar sehr viel Spaß aber keine Aufnahmegelegenheit. Etwas so Geniales wie eine gigantische Hüpfburg konnte ich mir aber natürlich auch filmerisch nicht entgehen lassen. Große Chancen hatte ich mir zwar nicht ausgerechnet, aber hatte dennoch eine Drehanfrage an die Forsythe Company gestellt, die für die Hüpfburg verantwortlich ist, und meine Ideen zur Minimierung der Verletzungsgefahr geschildert. Und ich habe die Genehmigung tatsächlich bekommen! Woohoo!!! (Vielen Dank dafür noch einmal an dieser Stelle!)

Einen Großteil der Aufnahmen habe ich mit einer GoPro Hero 2 bei 60fps gedreht. Die Kamera ist sehr klein und leicht. Zusätzlich habe ich die Kamera mit Luftpolsterfolie ummantelt, sodass sie letztendlich weicher war als die Hüpfburg selbst 😀

Nachteil an der Konstruktion war, dass ich einen nahezu Runden Ball in der Hand hatte, sodass es teilweise schwer abzuschätzen war, in welche Richtung ich eigentlich gerade filme. Deswegen war ein nicht unbeträchtlicher Teil der Aufnahmen nicht zu gebrauchen und auch die Aufnahmen im Video sind sicherlich nicht optimal. Außerdem hat sich nach einer Zeit eine winzig kleine Ecke vom Klebeband gelöst und sich so unten rechts im Bild bemerkbar gemacht. Das hatte ich leider erst recht spät gemerkt (Sorry!). Eine GoPro hat ja serienmäßig kein Display und selbst wenn ich eines gehabt hätte, wäre es von der Bläschenfolie verdeckt gewesen. Deshalb war es mehr oder weniger Zufall, dass ich das wirklich winzige (im Video wirkt es absurd groß) Fitzelchen Klebeband bemerkt und wieder festgedrückt habe. Und noch ein Problem: Weil ich durch die Folie die Kamera nicht bedienen konnte, musste ich sie schon vor dem Einpacken einschalten. Scheinbar ist der Kamera das Filmen nach einer halben Stunde zu viel geworden, denn leider fehlte die Hälfte des Filmmaterials (meinem Gefühl nach leider die bessere Hälfte). Ich vermute, dass der Kamera in der dicken Polsterung zu warm geworden ist. An Akku und Speicherplatz lag es jedenfalls nicht.

Der Weg zu diesem Video war also recht steinig (von den unzähligen Bildkorrekturmaßnahmen will ich gar nicht erst anfangen). Umso mehr freue ich mich, dass dennoch etwas halbwegs ansehnliches bei rausgekommen ist. Ich hoffe der Funke springt ein wenig über und ihr könnt ein wenig die Euphorie mitfühlen, die wir beim Hüpfen erleben durften.